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Interviews

„Niedergang des Traums vom neuen Menschen“

Interview mit Ida Bentele

Ida Bentele ist Leiterin des Fachbereichs Bibliotheken im Bezirksamt Neukölln.

Sie schätzt an Katja Oskamps Buch das Unprätentiöse und erläutert im Gespräch ihre Gedanken zu den Figuren als „Sinnbilder eines vergangenen Systems“ und dem „Niedergang  des Traums vom neuen Menschen“. Außerdem erzählt sie von einem Buch mit überraschend ähnlichem Titel „Neukölln, mon amour“.

Gemeinsame Themen finden

Interview mit Beate Detlefs

Auch in der Charité wird „Marzahn, mon amour“ gelesen: von Pfleger:innen, die daran schätzen, dass das Buch Ablenkung bietet und zugleich doch etwas mit ihrem Alltag zu tun hat – erzählt Beate Detlefs, Leiterin der Patientenbibliothek Charité Mitte im Interview. Sie ist Mitinitiatorin der Aktion „Berlin liest ein Buch“ und erläutert die Idee hinter der Aktion: Gemeinsame Themen für die Stadtgesellschaft finden.

Jeder kann so sein, wie er ist

Interview mit Sabine Siegert

Von der ersten Geschichte an war Sabine Siegert, Leiterin Familienbibliothek Else Ury, vom Buch von Katja Oskamp fasziniert, an dem sie besonders schätzt, wie es Sympathien weckt für all die unterschiedlichen Menschen, die darin vorkommen – „dass jeder so sein kann, wie er ist; ein besonderer und individueller Mensch auf seine eigene Art und Weise“.

Das „Menscheln“ – im Kosmetikstudio wie in der Bibliothek

Interview mit Doreen Tiepke


Doreen Tiepke, Leiterin der Stadtbibliothek in Buch schätzt, wie die Menschen in „Marzahn, mon amour“ mit den Brüchen in ihrem Leben umgegangen sind. Tiepke ist 44 Jahre alt; so alt wie die Autorin, als sie in eine Lebenskrise geriet. Sie empfindet nicht nur deshalb eine besondere Nähe zu Katja Oskamps Buch –  sondern auch, weil sie das „Menscheln“, das darin beschrieben wird, aus ihrem Bibliotheksalltag kennt.

Wir können alle ein bisschen mehr zuhören


Interview mit Anne Sobanski, Kurt Tucholsky-Bibliothek


Bibliothekarin Anne Sobanski ist in Marzahn aufgewachsen. Säße sie auf dem Behandlungsstuhl von Katja Oskamp (dem „Thron“) würde sie von den Veränderungen im Viertel in ihrer Jugend erzählen.
Besonders gefällt Anne Sobanski, wie Katja Oskamp durch das Zuhören ihre Wertschätzung anderer Menschen zum Ausdruck bringt.

Ein Hochhaus aus Büchern

Interview mit  Johanna Thurau und Katharina Schmidt

Johanna Thurau und Katharina Schmidt, Mitarbeiterinnen der Stadtbibliothek Pankow am Standort Karow, erzählen wie sie eine Ausstellung zum Buch zusammengestellt haben und dabei auf private Erinnerungen stießen. Zu den vielen Ideen, die in Karow zur Aktion entwickelt wurden, gehört auch eine Buchskulptur: Ein Hochhaus aus Büchern, nachempfunden dem Cover von „Marzahn, mon amour“, empfängt die Besucher:innen schon am Eingang.

Persönlich kennengelernt

Interview mit Angelika Breuer

Angelika Breuer, ist Bibliothekarin in der Janusz-Korczak-Bibliothek in Pankow hat eine besondere Beziehung zu „Marzahn, mon amour“. Katja Oskamp war in der Bibliothek, um das Buch vorzustellen. Es war die letzte Lesung, bevor die Bibliothek wegen Corona den veranstaltungsbetrieb einstellen musste. Beeindruckt hat Angelika Breuer nicht nur die Art, wie Katja Oskamp mit dem Publikum ins Gespräch kam, sondern auch, wie optimistisch und lebensbejahend sie Ihre Figuren darstellt.

Gesprächsstoff für die Wohnzimmer der Stadt

Interview mit Bürgermeister und Kultursenator Klaus Lederer

Weil er selbst in einem Neubaugebiet aufgewachsen ist, hat Berlins Kultursenator Klaus Lederer gleich bei Erscheinen von „Marzahn, mon amour“ das Buch gelesen. Er schätzt daran, wie Katja Oskamps Geschichten das Klischee der „gebrochenen“ Ost-Biografien widerlegen. Das Buch sei ein besonders geeigneter Gesprächsstoff in den „Wohnzimmern der Stadt“ als die Lederer die Bibliotheken im Interview bezeichnet – ein Ort, an dem ganz unterschiedliche Menschen zusammenkommen.

Begeisterter Leser der ersten Stunde

Interview mit Schauspieler Matthias Brandt

Die „Überlebenshaltung“ der Figuren, die „Wortschönheit“ der Sprache, den „Bombenhumor“ der Autorin – das alles schätzt der Schauspieler Matthias Brandt an Katja Oskamps „Marzahn, mon amour“. Deshalb nahm er das Buch mit ins Literarische Quartett. Seitdem hat er auch einen offenen Termin mit der Autorin, wie er im Gespräch erzählt. Einen Termin zur Fußpflege.

Alle Interviews wurden geführt von Thomas Böhm.